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Versicherungen - Kapitalanlagen - Bausparen-Fremdwährungsfinanzierungen Datum: 09.02.2012 09:08:30 Uhr
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Informationen zu Schiffbeteiligungen

Der überwiegende Teil des weltweiten Frachtverkehrs erfolgt heutzutage per Schiff, da dieses Transportmittel sowohl ökonomisch als auch ökologisch große Vorteile aufweist. So hat sich der weltweite Containerumschlag in den Häfen seit 1985 mehr als vervierfacht. Für die Zukunft wird, trotz der gegenwärtig sich nur verhalten entwickelnden Weltkonjunktur, eine ähnliche Entwicklung prognostiziert.

Der Anleger beteiligt sich in Höhe des von ihm gezeichneten Betrages an einer Schiffsgesellschaft. Das aus dem Eigenkapital der Anleger und dem aufgenommenen Fremdkapital finanzierte Schiff (bzw. die finanzierten Schiffe) wird zu einer vereinbarten Tagesrate an ein Unternehmen verchartert. Aus den Erlösen werden die Schiffsbetriebskosten gedeckt, die Darlehen getilgt sowie Ausschüttungen an die Anleger gezahlt.

Eine Schiffsbeteiligung ist grundsätzlich als eine langfristige Investition zu betrachten. Aktuelle Projekte werden mit Laufzeiten zwischen 12 und 16 Jahren angeboten. Eine Übertragung der Beteiligung ist ebenso wie eine Kündigung zu dem im Gesellschaftsvertrag festgelegten Termin grundsätzlich möglich, ebenso Veräußerung am Zweitmarkt.

Die Ausschüttungen erfolgen meist halbjährlich oder jährlich und liegen je nach Projekt und Laufzeitjahr zwischen 8 und über 15 % pro Jahr.

Eine Schiffsbeteiligung lohnt sich insbesondere für Kapitalanleger, die:

  • hohe, regelmäßige und nahezu steuerfreie Ausschüttungen wünschen (8-15% pro Jahr)


  • Ihre Sparerfreibeträge bereits ausgeschöpft haben (ideale Alternative zu herkömmlichen Anlagen aufgrund der abgeltungssteuerfreien Erträge)


  • Ihre Vermögensstrukturierung diversifizieren wollen (mobiler Sachwert)


  • im Rahmen der Erbschaftsplanung die Vorteile einer Schiffsbeteiligung nutzen möchten

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