Um von der gesetzlichen Krankenversicherung in eine Private Krankenversicherung wechseln zu können muss man ein bestimmtes Einkommen erhalten. Diese Einkommensgrenze PKV variiert sich von Zeit zu Zeit. Derzeit liegt die Einkommensgrenze PKV bei ca. 48.000,00 Euro brutto jährlich. Jedoch kommt es nicht darauf an, ob man erst ein Jahr dieses Gehalt oder diesen Lohn erhalten hat, sondern drei Jahre hinter einander.
Jeder der die Möglichkeit hat in eine private Krankenversicherung zu wechseln sollte genau alle Vor- und Nachteile abwägen.
Denn ist man seit vielen Jahren in der privaten Krankenversicherung und hat man das 55. Lebensjahr erreicht und wird dann arbeitlose, hat man gegebenenfalls keine Möglichkeit mehr in die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln.
Jedoch ist die Einkommensgrenze PKV von Selbstständigen, Künstlern oder Beamte nicht maßgeblich.
Denn diese können sich nur privat kranken versichern. Jeder Arzt und Versicherungsberater kann bestätigen, dass es viele Vorteile gibt bei einer privaten Krankenversicherung versichert zu sein. Beispielsweise übernimmt die private Krankenversicherung mehr und höhere Kosten bei verschiedenen Arztbehandlungen.
Weiterhin bekommt man als privat kranken versicherter Patient bei verschiedenen Fachärzten schneller einen Behandlungstermin als Patienten, die bei einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind.
Ebenso haben es schon viele Menschen erlebt, dass ein privat versicherter Patient auch bei weitem nicht so lange im Warteraum auf die Behandlung wartet, wie ein gesetzlich versicherter Patient.
*(z.B. Mann, 20 Jahre, selbständig, jährlicher Selbstbehalt 3200 Euro, Tarif VCH3F Barmenia)
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