Immer wieder gibt es Testberichte über den einen oder anderen Krankenkassenvergleich. Jeder sollte wenigstens einmal im Jahr die Leistungen seiner Krankenkasse mit den angebotenen Leistungen anderer Krankenkassen vergleichen. Denn es gibt immer wieder viele Unterschiede.
Der erste große Unterschied den es bei den Krankenversicherungen gibt, ist die monatliche Beitragshöhe.
Jedoch sollte man vorsichtig damit sein, die Krankenkasse zu schnell in eine preiswertere Krankenkasse zu wechseln. Denn es kann sein, dass gerade die Krankenkasse, die jetzt einen geringen monatlichen Beitrag hat, im nächsten Jahr eine der teuersten Krankenkassen ist.
Aus diesem Grund sollte darauf geachtet werden, ob im Krankenkassenvergleich steht, wie lange die jeweilige Krankenkasse bereits diesen geringen Beitrag hat.
Ebenso sollte die einzelnen Versicherungsleistungen im Krankenkassenvergleich akribisch untersucht werden. Hier sollte sich jeder ehrlich fragen, auf welche Leistungen es ihm ankommt.
Beispielsweise benötigen Nicht-Brillenträger, keine Zusatzleistungen bei neuen Brillengestellen oder bei Brillengläsern.
Weiterhin kommt es gerade bei älteren Menschen darauf an, dass bestimmte Medikamente von der Krankenkasse übernommen werden.
Jedoch ist zu berücksichtigen, dass 95 % der Leistungen bei gesetzlichen Krankenkassen gesetzlich vorgeschrieben sind. Somit haben die Krankenkassen nur noch einen Spielraum von 5 % der freiwilligen Leistungsübernahme.
Ebenso sollte bei der Wahl der Krankenversicherung darauf geachtet werden, ob man bei Fragen nur unter Service-Telefonnummern angerufen werden kann oder ob es noch Büros der Versicherung am Heimatort gibt, an denen man sich bei Problemen wenden kann.
*(z.B. Mann, 20 Jahre, selbständig, jährlicher Selbstbehalt 3200 Euro, Tarif VCH3F Barmenia)
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