PKV Beiträge sind die Beiträge, die ein privat kranken versicherter Mensch an die private Krankenversicherung zu zahlen hat. Alle Krankenversicherungen jonglieren mit den Beiträgen der Versicherten. So werden zum Beispiel Leistungen aus genau dem Pott der Versicherungsbeiträge erbracht. Das bedeutet, alle Versicherten und das sind nicht wenige – zahlen ihren Beitrag an eine private Krankenversicherung.
Diese PKV Beiträge werden in einen Topf geschmissen. Von dem Topf werden dann alle Leistungen, die die private Krankenversicherung zu erbringen hat, bezahlt. Hierbei ist es aber ganz egal, ob es eine Beitragsrückerstattung für die Mitglieder ist, oder ob von einem Mitglied versicherte Leistungen wie zum Beispiel die Kostenübernahme für einen Zahnersatz, von der privaten Krankenversicherung bezahlt werden.
Alle Ausgaben der Versicherung werden aus diesem einen Topf bezahlt, in den die Mitglieder ihre PKV Beiträge einbezahlen. Eine gute private Krankenversicherung stellt sich nach einem Jahresabschluss dann heraus, wenn die Summe, die im Topf noch drinnen ist, am Jahresende ausgereicht hat. Denn die meisten privaten Krankenversicherungen versprechen den Mitgliedern, wenn diese ein Jahr lang ohne Arztrechnungen oder anderweitige Leistungen ausgekommen sind, dass sie noch ein paar Monatsbeiträge zurückerstattet bekommen.
Wenn nach dieser Beitragsrückerstattung der PKV Beiträge immer noch eine Summe im Topf liegt, dann hat die Versicherung sattes Plus gemacht. Und genau das ist das Ziel aller privaten Krankenversicherungen. Sie wollen zum Einen die Versicherten zufrieden stellen, und am Jahresende aber noch etwas Geld als Gewinn verzeichnen können.
*(z.B. Mann, 20 Jahre, selbständig, jährlicher Selbstbehalt 3200 Euro, Tarif VCH3F Barmenia)
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