Ein PKV Beitrag ist der Betrag, den man jeden Monat bezahlen muss, damit man im Notfall privat krankenversichert ist. Klar, denken jetzt viele Menschen, der PKV Beitrag wird so viele Monate umsonst bezahlt.
Das ist aber genau wie bei einer Autoversicherung oder jeden anderen Versicherung. Man muss immer vorher bezahlen, um im Ernstfall abgesichert zu sein. Der PKV Beitrag sammelt sich bei den privaten Versicherungsgesellschaften an, und diese bezahlt aus diesem Pott die Leistungen, die den einzelnen Mitgliedern zustehen.
Naja, wie gesagt, es ist eben nichts anderes als bei einer anderen Versicherung auch. Man genießt jedoch bei den meisten privaten Krankenversicherungen den Vorteil, dass, wenn der Versicherte ein Jahr lang keinerlei Leistungsansprüche an die PKV gestellt hat, dieser eine im Vertrag vereinbarte Summe an PKV Beiträgen wieder rückerstattet bekommt.
Das ist bei vielen anderen Versicherungssparten nicht so. Denn schließlich erhält kaum einer die Beiträge der Autoversicherung zurück, bloß weil er die Versicherung nicht in Anspruch genommen hat.
Der PKV Beitrag, den der Versicherte zu zahlen hat, errechnet sich aus den ganzen Leistungen und Zusatzleistungen, die vertraglich vereinbart sind. So muss der Versicherungsnehmer beispielsweise mehr bezahlen, wenn er schon ab dem ersten Tag Krankentagegeld haben möchte. Auch Zahnersatz und Sehhilfe kosten extra.
*(z.B. Mann, 20 Jahre, selbständig, jährlicher Selbstbehalt 3200 Euro, Tarif VCH3F Barmenia)
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