Jeder der vor der Situation steht und darüber nach denkt in eine private Krankenversicherung zu wechseln, sollte die PKV vergleichen. Denn im Gegensatz zu den gesetzlichen Versicherungen sind die Leistungen der privaten Krankenversicherungen nicht bis zu 95 % vorgeschrieben.
Dies kommt daher, dass eine gesetzliche Krankenversicherung jeden potentiellen Versicherungsnehmer aufnehmen muss.
Die privaten Krankenversicherungen dahingehen können die Aufnahme an einige Bedingungen knüpfen.
So ist es beispielsweise Personen ab dem 55. Lebensjahr fast unmöglich in eine private Krankenversicherung zu wechseln. Die Versicherungsbeiträge wären hierfür einfach zu hoch. Denn diese berechnen sich – nicht wie bei der gesetzlichen Krankenversicherung nach der Höhe des Einkommens – sondern nach dem tatsächlichen Gesundheitszustand und dem Alter des Versicherungsnehmers.
Aus diesem Grund sollte man auch bei einem Wechsel die PKV vergleichen.
Denn je länger man in ein und derselben privaten Krankenversicherung ist, desto preiswerter werden die monatlichen Beiträge im Gegensatz zu einem Neuanfang in einer anderen privaten Krankenversicherung.
Aus diesem Grund sollten gerade Personen ab dem 40. Lebensjahr oder älter genau darüber nachdenken, ob ein Wechsel wirklich sinnvoll ist.
Denn auch die Beiträge der privaten Krankenkassen werden – wie bei den gesetzlichen Krankenkassen – immer teurer.
So hat jeder der bereits seit vielen Jahren in einer PKV ist, immer einen günstigeren Tarif als jemand der neu in die PKV eintritt, egal ob er das gleiche Alter und/oder den gleichen Gesundheitszustand hat.
Fazit: Vor dem Wechsel immer die PKV vergleichen.
*(z.B. Mann, 20 Jahre, selbständig, jährlicher Selbstbehalt 3200 Euro, Tarif VCH3F Barmenia)
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