Patienten die eine Private Krankenkasse angehörigen, merken bei einem eventuellen Krankenhausaufenthalt schnell, dass sie bevorzugt behandelt werden. Sie können je nach Versicherungsvertrag entscheiden, ob sie in einem Ein- oder Zweibettzimmer untergebracht werden wollen oder in einem Mehrbettzimmer. Ebenso haben sie die Möglichkeit von einem Chefarzt behandelt zu werden. Der Grund dafür besteht darin, dass bei einer Privaten Krankenkasse höhere Arzt- und Behandlungskosten abgerechnet werden können als bei einer gesetzlichen Krankenkasse.
Ebenso fällt die ungerechte Behandlung auch bei der Vergabe von Facharztterminen auf. Oft wird man beim ersten Anruf von der Arzthelferin gefragt, ob eine Private Krankenkasse oder eine gesetzliche Krankenkasse besteht. Des Öfteren ist es einigen Patienten passiert, dass sie keinen Arzttermin erhalten haben, wenn sie gesetzlich kranken versichert waren.
Die Arzthelferin begründete ihre Aussage damit, dass die Praxis überlastet sei und keine weiteren Patienten aufnehmen könne. Jedoch gebe es in dem und dem Stadtteil eine Facharztpraxis, die noch freie Termine vergeben könnte.
Ein weiterer Vorteil einer Privat Krankenkasse liegt darin, dass die monatlichen Krankenkassenbeiträge während der gesamten Vertragslaufzeit konstant bleiben. Im Gegensatz zu der gesetzlichen Krankenkasse, bei denen in regelmäßigen Zeitabständen die monatlichen Beiträge erhöht werden und sogleich vom Gehalt oder Lohn abgezogen werden können. Ebenso steigen die Abzüge der Versicherungsbeiträge bei einer Lohn- oder Gehaltserhöhung.
*(z.B. Mann, 20 Jahre, selbständig, jährlicher Selbstbehalt 3200 Euro, Tarif VCH3F Barmenia)
Weitere Informationslinks:
|