Nachdem in der heutigen Zeit die Schere der Zweiklassenmedizin immer weiter auseinander geht, hat sich sicherlich so mancher schon Gedanken über einen Wechsel in die PKV gemacht. Denn schließlich will man nicht, nur weil eine Krankenversicherung bei einer gesetzlichen Krankenkasse besteht, stets und ständig daran erinnert werden, dass man doch Patient zweiter Klasse ist.
Denn schließlich kann kein Versicherungsnehmer etwas dafür, dass die gesetzlichen Krankenversicherungen einfach nicht mehr so viele Kosten übernehmen. Darum erwägen viele einen Wechsel in die PKV. Denn dann wird man nicht mehr für die nächsten zwei Stunden ins Wartezimmer gestopft, wo bereits schon mehr als genug Patienten sitzen.
Nein, man bekommt dann Extrabehandlung. Nicht selten kommt es gar nicht mehr so weit, dass der Patient der privat krankenversichert ist, ein Wartezimmer von Innen sieht. Meistens werden privat versicherte Patienten direkt in ein Behandlungszimmer durch gebeten.
Die Ärzte haben immer mehr Freude daran, privat versicherte Patienten als Patienten begrüßen zu dürfen. Viele Ärzte haben sich sogar schon so weit auf das hohe Ross gesetzt, dass nur noch Privatpatienten aufgenommen werden.
Durch einen Wechsel in die PKV kann jeder selbst dieser Zweiklassenmedizin ein Ende bereiten. Denn schließlich zählt man dann selber zu den Privatpatienten, die gewissen Luxus genießen dürfen. Sie müssen sich dann nicht mehr mit Standardleistungen zufrieden geben.
*(z.B. Mann, 20 Jahre, selbständig, jährlicher Selbstbehalt 3200 Euro, Tarif VCH3F Barmenia)
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